Zeiterfassung in Logistik & Transport: Die beste Lösung für Logistikbetriebe

Logistik und Transport sind das Rückgrat der Wirtschaft – und gleichzeitig eine der schwierigsten Branchen für die Arbeitszeiterfassung. Fahrer starten oft vor 6 Uhr morgens direkt von zu Hause oder vom Depot. Ihre Route führt sie durch mehrere Bundesländer oder Länder. Das Fahrzeug ist ihr Arbeitsplatz, das Smartphone das einzige Gerät, das sie immer dabei haben.

Gleichzeitig unterliegt die Branche einem der komplexesten Arbeitszeitregelwerke Europas: EU-Sozialvorschriften, Lenk- und Ruhezeiten, nationale Arbeitszeitgesetze und kollektivvertragliche Regelungen greifen ineinander – und müssen alle lückenlos dokumentiert werden.

43 %

der Logistikbetriebe in DACH haben keine vollständige digitale Arbeitszeiterfassung für Fahrer

Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Branchenstudie 2024

1 von 3

Fahrern in österreichischen und deutschen Logistikbetrieben kommt aus dem EU-Ausland oder Drittstaaten

Statistik Austria, WKO Fachverband Güterbeförderung 2024

2 Systeme

müssen Logistikbetriebe parallel führen: Tachograph (EU-Sozialvorschriften) UND betriebliche Arbeitszeitaufzeichnung (AZG)

VO (EG) Nr. 561/2006 i.V.m. AZG § 26

Wer hier auf Papier oder ungeeignete Apps setzt, produziert täglich Fehler – mit direkten Konsequenzen bei Löhnen, Behördenkontrollen und der eigenen Kalkulation.

Die 5 größten Probleme bei der Zeiterfassung in Logistik & Transport

  • Kein fixer Arbeitsort: Fahrer und Zusteller beginnen und beenden ihre Arbeit an wechselnden Punkten – Depot, Kunde, Straße. Eine stationäre Stempeluhr löst das Problem nicht.
  • Lenkzeiten vs. Arbeitszeiten: Im Transport muss zwischen Lenkzeit, sonstiger Arbeitszeit, Bereitschaftszeit und Ruhezeit unterschieden werden. Papieraufzeichnungen sind fehleranfällig und bei Kontrollen schwer nachweisbar.
  • Internationale Fahrer: Ein großer Teil der Fahrer in österreichischen und deutschen Logistikbetrieben kommt aus Polen, Rumänien, der Slowakei, Ungarn oder Kroatien. Einsprachige Systeme werden falsch bedient oder ignoriert.
  • Fehlende Tourendokumentation: Welcher Fahrer hat welche Tour in wie viel Zeit erledigt? Ohne digitale Aufzeichnung ist Nachkalkulation unmöglich – und Kundenreklamationen kaum widerlegbar.
  • Lohnabrechnung mit Zuschlägen: Nachtfahrten, Wochenendtouren, Bereitschaftsdienste – alle mit unterschiedlichen kollektivvertraglichen Zuschlägen. Ohne exakte Zeiterfassung wird die Abrechnung zum Ratespiel.

Rechtliche Grundlagen: Was für Logistik & Transport gilt

Logistikbetriebe müssen gleich mehrere Regelwerke gleichzeitig einhalten:

Nationales Arbeitszeitgesetz (AZG / ArbZG)

Das österreichische AZG und das deutsche ArbZG verpflichten zur lückenlosen Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit – für jeden Mitarbeiter, unabhängig davon, ob er im Lager oder im Führerhaus arbeitet. Aufbewahrungspflicht: mindestens 7 Jahre.

EU-Sozialvorschriften im Straßenverkehr (VO (EG) Nr. 561/2006)

Für Fahrten mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen gelten die EU-weiten Lenk- und Ruhezeitvorschriften. Diese werden primär über den Fahrtenschreiber (Tachograph) erfasst. Wichtig: Die Tachographdaten ersetzen nicht die Arbeitszeitaufzeichnung nach nationalem Recht – beide Systeme müssen parallel geführt werden.

Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG/BKF-G)

Nachweise über Pflichtweiterbildungen und Qualifikationen müssen dokumentiert und bei Kontrollen verfügbar sein – digital ist hier klar im Vorteil.

Wichtig für Disponenten: Zuständige Behörden führen Kontrollen sowohl auf der Straße als auch im Betrieb durch – und prüfen dabei nicht nur Tachographdaten, sondern auch die betriebliche Arbeitszeitaufzeichnung nach nationalem Recht. Wer hier Lücken hat, zahlt bis zu 2.180 Euro pro Mitarbeiter in Österreich bzw. bis zu 15.000 Euro in Deutschland.

Digitale Zeiterfassung im Transport: Die 4 Methoden im Vergleich

1. Tachograph allein – nicht ausreichend

Der digitale Tachograph erfasst Lenkzeiten und Ruhezeiten – aber keine vollständige Arbeitszeit nach nationalem Recht. Be- und Entladezeiten, Wartezeiten, Bürotätigkeiten und sonstige Arbeitszeit fallen nicht darunter. Wer nur auf den Tachographen setzt, hat eine Dokumentationslücke.

2. Papier und Excel – zu fehleranfällig

Manuelle Stundenzettel im Transport sind die Hauptquelle für Abrechnungsfehler. Fahrer füllen Zettel aus dem Gedächtnis aus, Überfahrten werden falsch zugeordnet, Zuschläge manuell berechnet. Der Aufwand im Büro ist enorm – die Fehlerquote auch.

3. Allgemeine Zeiterfassungs-App – oft unvollständig

Viele allgemeine Apps erfassen nur Start und Stopp – ohne Tourenlogik, ohne Projekt- oder Kundenzuordnung, ohne Mehrsprachigkeit. Für Logistikbetriebe mit komplexen Touren und internationalen Fahrern reicht das nicht.

4. Mehrsprachige App mit GPS und Tourenzuordnung – die vollständige Lösung

Jobilino erfasst Arbeitszeit, Touren und Pausen mobil per Smartphone – in der Muttersprache des Fahrers, mit GPS-Verortung und direkter Zuordnung zu Touren, Kunden oder Aufträgen. Die Daten laufen zentral im Büro zusammen – für Disposition, Lohnabrechnung und Behördenkontrollen.

GPS in der Logistik: Mehr als nur Standortverfolgung

GPS-Daten im Logistikkontext sind weit mehr als ein Kontrollwerkzeug. Richtig eingesetzt, liefern sie echten betrieblichen Mehrwert:

  • Nachweis der Arbeitszeit am Einsatzort: GPS belegt, wann der Fahrer wo war – unbestreitbar und revisionssicher
  • Tourenauswertung: Wie lange hat Tour A im Durchschnitt gedauert? Wo entstehen Zeitverluste?
  • Kundennachweise: Bei Lieferstreitigkeiten können Ankunfts- und Abfahrtszeiten exakt belegt werden
  • Disposition in Echtzeit: Wer ist wo? Welcher Fahrer kann die Zusatztour noch übernehmen?

DSGVO-Hinweis: GPS-Tracking in der Logistik ist zulässig – aber nur während der Arbeitszeit, nur für betriebliche Zwecke und nur mit transparenter Information der Fahrer. In Betrieben mit Betriebsrat ist eine Betriebsvereinbarung nach ArbVG (AT) bzw. BetrVG (DE) erforderlich. Jobilino trackt ausschließlich während aktiver Arbeitszeiterfassung – außerhalb der Arbeitszeit wird kein Standort erfasst.

Mehrsprachigkeit in der Logistik: Der unterschätzte Faktor

Der Anteil an Fahrern und Lagermitarbeitern aus dem EU-Ausland ist in Österreich und Deutschland besonders hoch. Polnische, rumänische, slowakische, ungarische und kroatische Fahrer stellen in vielen Logistikbetrieben die Mehrheit. Eine Zeiterfassungs-App, die nur auf Deutsch verfügbar ist, führt zu:

  • Falsch gestempelten Touren und Pausen
  • Nicht verstandenen Sicherheitsanweisungen für Gefahrguttransporte
  • Ignorierter Pflichtweiterbildungsdokumentation
  • Frustration und hoher Fluktuation – gerade bei Fahrern, die händeringend gesucht werden

Jobilino zeigt jedem Fahrer die App in seiner Muttersprache – vollständig: Tourenanzeige, Pausenmeldung, Aufgaben und Formulare. Der Disponent schreibt auf Deutsch – der Fahrer liest auf Polnisch. Ohne Umwege, ohne Missverständnisse.

Tourenzeiterfassung: Was hat Tour A wirklich gekostet?

Für Logistikbetriebe ist die Tourenzeiterfassung der direkteste Weg zu mehr Profitabilität. Wenn jede Stempelung automatisch der richtigen Tour, dem richtigen Kunden oder dem richtigen Fahrzeug zugeordnet wird, entstehen Daten, die Entscheidungen ermöglichen:

  • ✅ Welche Touren sind profitabel – welche nicht?
  • ✅ Wo entstehen Wartezeiten beim Kunden – und wer bezahlt dafür?
  • ✅ Welcher Fahrer braucht für dieselbe Tour deutlich länger als der Durchschnitt?
  • ✅ Wie entwickelt sich der Zeitaufwand je Kunde über Monate?

Jobilino für Logistik & Transport: Was die App konkret leistet

  • Mobile Zeiterfassung per Smartphone: Fahrer stempeln beim Tourstart und -ende – direkt im Führerhaus, ohne zusätzliches Gerät
  • GPS-Verortung beim Stempeln: Automatischer Nachweis, wo der Fahrer war – DSGVO-konform, nur während der Arbeitszeit
  • Tourenzuordnung: Jede Stempelung wird direkt der richtigen Tour, dem Kunden oder dem Fahrzeug zugeordnet
  • Pausenerfassung nach AZG/ArbZG: Pflichtpausen werden korrekt dokumentiert – automatische Erinnerung für Fahrer
  • Mehrsprachig: Rumänisch, Polnisch, Slowakisch, Ungarisch, Kroatisch, Serbisch, Türkisch, Deutsch, Englisch
  • Offline-Modus: Auch ohne Mobilfunknetz werden Stempelungen lokal gespeichert und automatisch synchronisiert
  • Sofortexport: Bei Behördenkontrollen stehen vollständige Zeitnachweise in Sekunden als PDF oder Excel bereit
  • Lohnintegration: Direkter Export zu BMD, DATEV und gängigen Lohnsystemen – KV-Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertage berücksichtigt

In 3 Schritten zur digitalen Zeiterfassung in Ihrem Logistikbetrieb

  • Schritt 1 – Touren und Fahrzeuge anlegen: Erfassen Sie Ihre Touren, Kunden und Fahrzeuge einmalig in Jobilino. QR-Codes für Fahrzeuge ausdrucken oder GPS-Zonen für Depot und Kunden definieren.
  • Schritt 2 – Fahrer einladen: Jeder Fahrer erhält einen Link per SMS. App herunterladen, Sprache wählen, fertig. Keine Schulung, keine IT-Kenntnisse nötig.
  • Schritt 3 – Auswerten und exportieren: Tagesberichte, Tourenauswertungen, Pausennachweise – alles auf Knopfdruck. Lohnexport in Ihr bestehendes System ohne manuellen Aufwand.

Fazit: Im Transport entscheidet die Dokumentation über Profitabilität und Rechtssicherheit

Logistik ist ein Niedrigmargen-Geschäft – jede Stunde, die falsch erfasst wird, kostet bares Geld. Falsch abgerechnete Touren, nicht dokumentierte Überstunden, fehlende Pausennachweise und Lücken bei Behördenkontrollen summieren sich schnell zu Beträgen, die den Gewinn eines ganzen Monats aufzehren.

Digitale Zeiterfassung ist in der Logistik keine Option mehr. Sie ist die Grundvoraussetzung für rechtssicheren Betrieb, faire Lohnabrechnung und eine Kalkulation, der man vertrauen kann.

Testen Sie Jobilino jetzt kostenlos – speziell für Logistik- und Transportbetriebe mit mobilen Fahrern und internationalen Teams. Keine Kreditkarte, keine Bindung, sofort einsatzbereit.

Häufig gestellte Fragen zur Zeiterfassung in Logistik & Transport

Nein. Der digitale Tachograph erfasst Lenkzeiten und Ruhezeiten nach EU-Sozialvorschriften – aber keine vollständige Arbeitszeit nach nationalem Recht. Be- und Entladezeiten, Wartezeiten, Bürotätigkeiten und sonstige Arbeitszeit fallen nicht darunter. Logistikbetriebe müssen beide Systeme parallel führen: Tachograph und betriebliche Arbeitszeitaufzeichnung nach AZG bzw. ArbZG.

Für Transportunternehmen mit mobilen Fahrern und internationalen Teams ist eine mehrsprachige App mit GPS, Tourenzuordnung und Offline-Modus die beste Lösung. Jobilino erfasst Arbeitszeit, Pausen und Touren mobil per Smartphone – in der Muttersprache des Fahrers, mit GPS-Verortung und direkter Zuordnung zu Touren oder Kunden. Alle Daten laufen zentral im Büro zusammen – für Disposition, Lohnabrechnung und Behördenkontrollen.

Zuständige Behörden prüfen bei Straßenkontrollen und Betriebskontrollen: Tachographdaten, betriebliche Arbeitszeitaufzeichnungen nach nationalem Recht, korrekte Sozialversicherungsanmeldung, Einhaltung kollektivvertraglicher Zuschläge und Berufskraftfahrer-Qualifikationsnachweise. Fehlende Arbeitszeitaufzeichnungen werden mit bis zu 2.180 Euro pro Mitarbeiter (Österreich) bestraft – zusätzlich zu möglichen Strafen für Lenk- und Ruhezeitverstöße.

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. GPS-Tracking ist zulässig, wenn es ausschließlich während der Arbeitszeit erfolgt, einem legitimen betrieblichen Zweck dient und die Mitarbeiter transparent darüber informiert werden. In Österreich ist eine Betriebsvereinbarung nach ArbVG erforderlich, in Deutschland die Zustimmung des Betriebsrats nach BetrVG. Jobilino erfasst GPS-Standorte ausschließlich während aktiver Arbeitszeiterfassung.

Jobilino ist offline-first entwickelt: Stempelungen, Pausenerfassungen und Tourenzuordnungen werden lokal auf dem Gerät gespeichert und automatisch synchronisiert, sobald wieder Verbindung besteht. Für Fahrer, die durch Tunnels, abgelegene Gebiete oder grenznahe Funklöcher fahren, entstehen keine Datenverluste und kein manueller Nacherfassungsaufwand.

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