Handbuch

Werkzeuge, Maschinen und Hardware erfassen, ausgeben und zurückbekommen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Admins, Gerätewarte und Mitarbeiter. So nutzen Sie die Betriebsmittelverwaltung in Jobilino: Inventar mit Inventarnummer, Hersteller und Kaufdaten erfassen, Geräte an Mitarbeiter ausgeben oder dauerhaft beim Kunden stationieren, den Erhalt bestätigen lassen, Prüfungen und Reparaturen dokumentieren, QR-Etiketten drucken und Softwarelizenzen mit Plätzen verwalten – inklusive der Abgrenzung zum Lager und zum Fuhrpark.

Wie Betriebsmittel in Jobilino funktionieren

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  1. Ein Betriebsmittel ist ein Einzelstück

    Ein Betriebsmittel ist ein konkretes, wiedererkennbares Objekt: dieser eine Bohrhammer, dieses eine Notebook, dieser eine Schlüssel. Jedes Stück bekommt eine eigene Inventarnummer und eine eigene Geschichte – wer es wann bekommen hat, wann es geprüft wurde, wann es repariert war.

    Tipp: „Wir haben zehn gleiche Bohrmaschinen“ sind zehn Betriebsmittel, nicht ein Betriebsmittel mit Menge 10. Das Formular legt sie Ihnen mit dem Feld „Anzahl Exemplare“ in einem Rutsch an.

  2. Abgrenzung zum Lager

    Das Lager zählt anonyme Mengen: 40 Meter Kabel, 12 Packungen Handschuhe – niemand fragt, welche Packung wo ist. Betriebsmittel verfolgen Identitäten. Alles, was gezählt und verbraucht wird, gehört ins Lager; alles, was Sie namentlich wiederhaben wollen, ist ein Betriebsmittel.

    Tipp: Beides lässt sich verbinden: Aus einem Lagerartikel können Sie über „Aus Lager erzeugen“ echte Betriebsmittel machen – die Entnahme wird dabei ganz normal im Lager gebucht.

  3. Fahrzeuge bleiben im Fuhrpark

    Firmenfahrzeuge werden bewusst nicht als Betriebsmittel geführt. Sie leben weiter im Fuhrpark bzw. Fahrtenbuch, weil dort Kennzeichen, Prüftermin, Stammfahrer und Fahrten zusammengehören.

    Tipp: Werkzeug, das dauerhaft in einem Fahrzeug liegt, erfassen Sie trotzdem als Betriebsmittel – nur eben ohne das Fahrzeug selbst.

  4. Besitz ist eine offene Ausgabe

    Wer ein Gerät gerade hat, steht nirgends als Feld – es ergibt sich aus der Ausgabe, die noch nicht zurückgenommen wurde. Deshalb kann ein Gerät nie versehentlich zweimal gleichzeitig ausgegeben sein, und die Rückgabe überschreibt nie die Historie, sondern schließt den Vorgang ab.

    Tipp: Eine erneute Ausgabe an dieselbe Person ist ein neuer Vorgang – die alte Übergabe bleibt lesbar.

  5. Der Status folgt der Ausgabe

    „Verfügbar“ und „Ausgegeben“ setzt das System selbst, sobald Sie ausgeben oder zurücknehmen. Von Hand setzen Sie nur „In Reparatur“, „Verloren“ und „Ausgemustert“.

    Tipp: Ein Gerät, das gerade bei jemandem ist, lässt sich nicht auf „In Reparatur“ setzen – nehmen Sie es zuerst zurück. Für ein während der Ausgabe verlorenes Gerät gibt es „Verloren“.

  6. Empfänger ist ein Mitarbeiter oder ein Kunde

    Ein Gerät geht entweder an eine Person aus Ihrem Betrieb oder es steht dauerhaft bei einem Kunden (typisch: Reinigungsmaschine im Objekt, Werkzeugkoffer auf der Baustelle). Immer genau eines von beidem.

    Tipp: Für Geräte beim Kunden lassen Sie das Rückgabedatum leer – „Unbefristet“ bedeutet, dass sie nie als überfällig gemeldet werden.

Modul einrichten und Rechte vergeben

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  1. Modul freischalten lassen

    Die Betriebsmittelverwaltung ist zubuchbar und standardmäßig nicht aktiv. Ist sie freigeschaltet, erscheint „Betriebsmittel“ im Hauptmenü; vorher existiert der Bereich für niemanden.

    Tipp: Melden Sie sich nach der Freischaltung einmal neu an, damit die Menüpunkte und Berechtigungen frisch geladen werden.

  2. Berechtigungen in der Benutzergruppe setzen

    Öffnen Sie „Verwaltung“ → „Benutzergruppen“, wählen Sie die Gruppe und setzen Sie im Block „Betriebsmittel“ die passenden Haken: „Darf Betriebsmittel verwalten“ (Inventar, Kategorien, Prüfungen), „Darf Betriebsmittel ausgeben“ (Ausgabe und Rücknahme), „Darf Inventar einsehen“ (nur lesen) und „Darf Anschaffungskosten sehen“.

    Tipp: Die Rechte bauen aufeinander auf: Verwalten schließt Ausgeben ein, Ausgeben schließt Einsehen ein. Sie müssen nur den höchsten Haken setzen.

  3. Den Gerätewart ohne Adminrechte ausstatten

    „Darf Betriebsmittel ausgeben“ ist bewusst nicht an Adminrechte gekoppelt. Der Lagerist, Polier oder Werkstattleiter, der die Geräte tatsächlich herausgibt, bekommt genau dieses Recht – und sonst nichts.

    Tipp: Kombinieren Sie es mit „Darf Inventar einsehen“, wenn die Person auch suchen können soll, wo ein Gerät gerade ist.

  4. Kosten getrennt freigeben

    „Darf Anschaffungskosten sehen“ ist eine eigene Entscheidung. Ohne diesen Haken werden Kaufpreis und Reparaturkosten serverseitig entfernt – in der Liste, im Detail und in jedem Export.

    Tipp: So kann ein Gerätewart das komplette Inventar pflegen, ohne zu sehen, was die Geräte gekostet haben.

  5. Eigene Geräte brauchen keine Berechtigung

    Jeder Mitarbeiter sieht unter „Meine Geräte“, was ihm persönlich übergeben wurde, und kann den Erhalt bestätigen – auch ohne jede Betriebsmittel-Berechtigung.

    Tipp: Wer keine Leseberechtigung hat, landet über den Menüpunkt direkt auf „Meine Geräte“ statt auf einer leeren Inventarliste.

Stammdaten vorbereiten: Kategorien, Hersteller, Lieferanten

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  1. Kategorien anlegen

    Öffnen Sie „Betriebsmittel“ → „Kategorien“ und legen Sie Ihre Gruppen an, zum Beispiel Elektrowerkzeuge, Messgeräte, IT-Hardware, Schlüssel, PSA. Kategorien sind der wichtigste Filter in der Inventarliste und in den Exporten.

    Tipp: Eine Kategorie, in der noch Geräte hängen, lässt sich nicht löschen – deaktivieren Sie sie stattdessen, dann verschwindet sie aus der Auswahl, die alten Geräte bleiben aber lesbar.

  2. Hersteller pflegen

    Unter „Betriebsmittel“ → „Hersteller“ pflegen Sie die Marken einmal zentral, mit Website und Support-Telefon. Im Geräteformular verweisen Sie darauf, statt den Namen jedes Mal neu zu tippen.

    Tipp: Beim Anlegen im Formular („Neuer Hersteller“) wird ein bereits vorhandener Name automatisch übernommen statt doppelt angelegt – „Bosch“ und „BOSCH“ werden nicht zu zwei Herstellern.

  3. Lieferanten sind gemeinsame Stammdaten

    Lieferanten pflegen Sie unter „Verwaltung“ → „Lieferanten“. Es ist dieselbe Liste, die auch das Lager benutzt – mit Lieferantennummer, unserer Kundennummer dort, Kontakt und Adresse.

    Tipp: Legen Sie keine zweite Lieferantenliste an. Ein Lieferant, der noch verwendet wird, lässt sich nicht löschen; deaktivieren Sie ihn.

Betriebsmittel erfassen

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  1. Neues Betriebsmittel anlegen

    Öffnen Sie „Betriebsmittel“ und klicken Sie auf „Neues Betriebsmittel“. Pflicht sind Inventarnummer und Bezeichnung – alles andere können Sie später ergänzen.

    Tipp: Die Inventarnummer ist frei wählbar, muss aber eindeutig sein. Bewährt hat sich ein sprechendes Schema wie EW-0042 für Elektrowerkzeug Nr. 42.

  2. Art und Einordnung wählen

    Wählen Sie die Art (Werkzeug, Hardware, Softwarelizenz oder Sonstiges), die Kategorie, den Hersteller, das Modell und – wenn vorhanden – die Seriennummer.

    Tipp: Die Seriennummer ist Ihr wichtigstes Merkmal gegenüber Versicherung und Polizei. Tragen Sie sie ein, solange das Gerät noch da ist.

  3. Kaufdaten und Garantie hinterlegen

    Erfassen Sie Kaufdatum, Kaufpreis, Lieferant und „Garantie bis“. Aus dem Garantiedatum entsteht automatisch eine Erinnerung, bevor die Garantie abläuft.

    Tipp: Kaufpreis und Reparaturkosten sehen nur Personen mit der Berechtigung „Darf Anschaffungskosten sehen“.

  4. Prüfintervall setzen

    Tragen Sie bei prüfpflichtigen Geräten das Prüfintervall in Monaten und den nächsten Prüftermin ein. Jobilino erinnert Sie rechtzeitig vorher.

    Tipp: Typisch sind 12 Monate für Elektrowerkzeug nach DGUV V3. Nach jeder erfassten Prüfung können Sie den nächsten Termin per Häkchen automatisch aus dem Intervall fortschreiben lassen.

  5. Mehrere gleiche Geräte in einem Schritt anlegen

    Über „Anzahl Exemplare“ legen Sie zehn baugleiche Akkuschrauber in einem Vorgang an. Jedes Stück bekommt eine eigene, fortlaufende Inventarnummer und bleibt einzeln verfolgbar.

    Tipp: Seriennummern können Sie später je Gerät nachtragen – im Detail des jeweiligen Geräts.

  6. Aus einem Lagerartikel erzeugen

    Haben Sie die Geräte über das Lager beschafft, nutzen Sie „Aus Lager erzeugen“: Sie wählen den Lagerartikel und die Stückzahl, Jobilino bucht die Entnahme im Lager und legt pro Stück ein Betriebsmittel an.

    Tipp: Dafür brauchen Sie zusätzlich die Lagerberechtigung – wer nur Betriebsmittel verwalten darf, soll nicht nebenbei Material vom Regal buchen können.

  7. Fotos und Dokumente anhängen

    Im Gerätedetail laden Sie unter „Fotos & Dokumente“ Rechnung, Übergabefoto, Prüfzertifikat oder Bedienungsanleitung hoch.

    Tipp: Ein Foto vom Gerät im Neuzustand ist bei Streit über Beschädigungen bei der Rückgabe Gold wert.

Geräte ausgeben und zurücknehmen

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  1. Ausgabe starten

    Öffnen Sie das Gerät und klicken Sie auf „Ausgeben“ – oder gehen Sie über „Betriebsmittel“ → „Ausgaben“ → „Ausgeben“ und wählen Sie dort das Gerät.

    Tipp: Ein bereits ausgegebenes Gerät lässt sich nicht noch einmal ausgeben. Steht jemand anderes davor, nehmen Sie es erst zurück.

  2. Empfänger wählen

    Wählen Sie entweder einen Mitarbeiter oder einen Kunden – genau eines von beidem. Optional ordnen Sie ein Objekt bzw. Projekt zu, damit später erkennbar ist, wofür das Gerät unterwegs ist.

    Tipp: Teamleiter sehen im Mitarbeiterfeld nur die Personen, die sie führen. Das gilt auch beim Speichern, nicht nur in der Auswahlliste.

  3. Rückgabedatum festlegen

    Tragen Sie „Rückgabe bis“ ein, wenn das Gerät zurückkommen soll. Lassen Sie das Feld leer, wenn es unbefristet draußen bleibt.

    Tipp: Nur Ausgaben mit Rückgabedatum können überfällig werden und lösen Erinnerungen aus. Dauerhaft beim Kunden stationierte Geräte bleiben deshalb bewusst ohne Datum.

  4. Zustand und Unterschrift festhalten

    Notieren Sie den Zustand bei Ausgabe und lassen Sie den Empfänger direkt auf dem Bildschirm unterschreiben. Die Unterschrift wird zusammen mit dem Namen und dem Zeitpunkt gespeichert.

    Tipp: Die Unterschrift ist optional – die Ausgabe wird in jedem Fall erfasst. Ist der Empfänger nicht anwesend, geben Sie das Gerät trotzdem aus und lassen Sie den Erhalt später in der App bestätigen.

  5. Erhalt bestätigen lassen oder selbst bestätigen

    Standardmäßig bestätigt der Empfänger den Erhalt selbst in der App oder im Web. Alternativ setzen Sie beim Ausgeben den Haken „Ich bestätige, dass die Person das Gerät erhalten hat“ – dann gilt der Vorgang sofort als bestätigt.

    Tipp: Nutzen Sie den Haken für Personen ohne App oder wenn auf Papier unterschrieben wurde. Bei Ausgaben an Kunden ist die Bestätigung durch den Ausgebenden der Normalfall.

  6. Gerät zurücknehmen

    Klicken Sie auf „Zurücknehmen“, halten Sie den Zustand bei Rückgabe fest und speichern Sie. Das Gerät wird wieder „Verfügbar“, der Vorgang wird abgeschlossen und bleibt in der Historie lesbar.

    Tipp: Kommt das Gerät beschädigt zurück, setzen Sie beim Zurücknehmen den Haken „Geht direkt in Reparatur“ – dann steht es nicht versehentlich wieder zur Ausgabe bereit.

  7. Übergabeprotokoll drucken

    Im Detail einer Ausgabe erzeugen Sie über „Übergabeprotokoll“ ein PDF mit Gerätedaten, Empfänger, Zustand, Datum und den erfassten Unterschriften.

    Tipp: Wurde nicht digital unterschrieben, druckt das Protokoll leere Unterschriftenfelder – so lässt es sich auch klassisch auf Papier abzeichnen.

  8. Offene Ausgaben im Blick behalten

    Unter „Betriebsmittel“ → „Ausgaben“ sehen Sie alles, was gerade draußen ist. Filtern Sie nach „Nur überfällige“ oder „Nur unbestätigte“, um gezielt nachzufassen.

    Tipp: Die Ausgabeübersicht lässt sich als Excel, CSV oder PDF exportieren – praktisch für die Inventur oder das Übergabegespräch mit einem ausscheidenden Mitarbeiter.

Erhalt bestätigen – „Meine Geräte“

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  1. Eigene Geräte öffnen

    Öffnen Sie im Hauptmenü „Betriebsmittel“ → „Meine Geräte“. Dort steht alles, was Ihnen übergeben wurde – mit Inventarnummer, Ausgabedatum und, falls vereinbart, dem Rückgabedatum.

    Tipp: In der Jobilino-App finden Sie denselben Punkt im Seitenmenü; ein Zähler zeigt, wie viele Bestätigungen noch offen sind.

  2. Erhalt bestätigen

    Bei einem Gerät mit dem Hinweis „Bestätigung ausstehend“ tippen Sie auf „Erhalt bestätigen“ und bestätigen mit „Ja, ich habe das Gerät erhalten“.

    Tipp: Sie bekommen zur Ausgabe automatisch eine Benachrichtigung – die Bestätigung ist von dort aus einen Klick entfernt.

  3. Rückgabefristen einhalten

    Steht ein Rückgabedatum, erinnert Jobilino Sie vorher und meldet sich erneut, wenn der Termin überschritten ist. Geben Sie das Gerät bei der Stelle ab, die es ausgegeben hat.

    Tipp: Die Rücknahme bucht immer der Gerätewart – Sie müssen in der App nichts abschließen.

  4. Verlust oder Defekt melden

    Melden Sie Verlust oder Defekt direkt Ihrem Gerätewart. Er trägt den Status ein und hält den Vorgang im Verlauf des Geräts fest.

    Tipp: Je früher ein Defekt gemeldet wird, desto eher greift noch die Garantie – das Ablaufdatum steht im Gerätedetail.

Prüfungen, Reparaturen und Statuswechsel

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  1. Prüfung erfassen

    Öffnen Sie das Gerät, klicken Sie im Block „Verlauf“ auf „Ereignis erfassen“ und wählen Sie „Prüfung“. Tragen Sie Datum, Notiz und – falls angefallen – die Kosten ein.

    Tipp: Setzen Sie den Haken „Nächsten Prüftermin aus dem Intervall setzen“, dann rechnet Jobilino den nächsten Termin selbst aus. Das Prüfprotokoll hängen Sie als Datei an.

  2. Reparatur dokumentieren

    Geben Sie das Gerät mit dem Ereignis „In Reparatur gegeben“ ab und erfassen Sie bei der Rückkehr „Aus Reparatur zurück“ mit den Kosten. Der Status wechselt entsprechend.

    Tipp: So sehen Sie über die Jahre, welche Geräte laufend Geld kosten – die beste Grundlage für die Entscheidung, ob sich eine Neuanschaffung lohnt.

  3. Status von Hand ändern

    Über „Status ändern“ setzen Sie „In Reparatur“, „Verloren“ oder „Ausgemustert“ und geben einen Grund an. „Verfügbar“ und „Ausgegeben“ ergeben sich dagegen automatisch aus Ausgabe und Rücknahme.

    Tipp: Ist das Gerät gerade bei jemandem, weist Jobilino Sie darauf hin – nehmen Sie es zuerst zurück, außer es ist tatsächlich während der Ausgabe verloren gegangen.

  4. Ausmustern statt löschen

    Ein Gerät, für das es schon Ausgaben gibt, lässt sich nicht löschen. Setzen Sie es auf „Ausgemustert“ – es verschwindet aus der Auswahl, Historie und Protokolle bleiben vollständig erhalten.

    Tipp: Löschen ist nur für Tippfehler gedacht, also für Geräte, die noch nie ausgegeben wurden.

QR-Etiketten und NFC nutzen

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  1. Etiketten drucken

    Wählen Sie in der Inventarliste die gewünschten Geräte aus und klicken Sie auf „QR-Etiketten drucken“. Sie erhalten einen Etikettenbogen als PDF mit Inventarnummer, Bezeichnung und QR-Code.

    Tipp: Drucken Sie auf wetterfeste Etiketten und kleben Sie sie dort auf, wo sie beim Arbeiten nicht abgerieben werden – nicht auf den Griff.

  2. Mit der Handykamera scannen

    Der QR-Code enthält die Adresse des Geräts in Jobilino. Jede normale Kamera-App öffnet damit direkt die Geräteseite – ohne Suchen in Listen.

    Tipp: Wer die Berechtigung zum Ausgeben hat, sieht auf der geöffneten Seite sofort die passende Aktion: ein verfügbares Gerät kann er ausgeben, ein ausgegebenes zurücknehmen.

  3. NFC-Tag hinterlegen

    Kleben Sie optional einen NFC-Aufkleber auf das Gerät und tragen Sie dessen UID im Geräteformular unter „NFC-Tag-UID“ ein. In der App finden Sie das Gerät dann per Scan.

    Tipp: Das sind eigene Aufkleber – nicht die NFC-Tags der Zeiterfassung. Groß- und Kleinschreibung sowie Trennzeichen der UID spielen keine Rolle.

  4. Ausgabe direkt am Gerät

    Öffnen Sie in der App „Gerät scannen“, scannen Sie QR oder NFC und geben Sie das Gerät direkt vor Ort aus oder nehmen Sie es zurück – inklusive Unterschrift auf dem Display.

    Tipp: Ideal für die Werkzeugausgabe am Morgen: kein Laptop, keine Liste, ein Scan je Gerät.

Softwarelizenzen und Lizenzplätze

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  1. Lizenz als Betriebsmittel anlegen

    Legen Sie ein neues Betriebsmittel mit der Art „Softwarelizenz“ an und wählen Sie die Lizenzart „Dauerlizenz“ oder „Abonnement“. Tragen Sie die Anzahl der Plätze und – bei Abos – das Ablaufdatum ein.

    Tipp: Lassen Sie die Platzanzahl leer, wenn die Lizenz unbegrenzt viele Nutzer erlaubt.

  2. Plätze vergeben

    Öffnen Sie die Lizenz und klicken Sie auf „Platz vergeben“. Wählen Sie die Person – die Anzeige zeigt jederzeit, wie viele der gekauften Plätze wirklich belegt sind.

    Tipp: Eine Lizenz wird nicht „ausgegeben“ wie ein Bohrhammer; sie hat Plätze. Deshalb ist der Button „Ausgeben“ bei Lizenzen bewusst nicht vorhanden.

  3. Platz wieder freigeben

    Verlässt jemand das Unternehmen oder wechselt die Rolle, geben Sie den Platz über „Platz freigeben“ zurück. Er steht sofort wieder zur Verfügung.

    Tipp: Vor der Vertragsverlängerung lohnt der Blick auf „belegt von gekauft“ – oft zahlen Firmen jahrelang für Plätze, die niemand nutzt.

  4. Kosten mit der Buchhaltung verbinden

    Über das Feld „Abgerechnet über“ verweisen Sie auf die wiederkehrende Ausgabe, mit der das Abo bezahlt wird. Die Kosten bleiben in der Buchhaltung, die Lizenz bleibt im Inventar.

    Tipp: So haben Sie eine Antwort auf beide Fragen: Wer nutzt es? Und was kostet es uns im Monat?

  5. Ablauf im Auge behalten

    Vor dem Ablaufdatum einer Lizenz meldet sich Jobilino automatisch – rechtzeitig, um zu verlängern oder bewusst auslaufen zu lassen.

    Tipp: Setzen Sie das Ablaufdatum auch bei automatisch verlängerten Abos: Der Hinweis kommt dann vor dem Kündigungstermin.

Geräte beim Kunden

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  1. Gerät beim Kunden stationieren

    Geben Sie das Gerät aus und wählen Sie als Empfänger den Kunden statt eines Mitarbeiters. Ohne Rückgabedatum bleibt es unbefristet dort und wird nie als überfällig gemeldet.

    Tipp: Ordnen Sie zusätzlich das Objekt bzw. Projekt zu, wenn der Kunde mehrere Standorte hat.

  2. Was steht bei diesem Kunden?

    Öffnen Sie den Kunden und wechseln Sie auf den Reiter „Betriebsmittel“. Dort steht alles, was Sie bei diesem Kunden stationiert haben – die Antwort auf die Frage bei jeder Vertragsbeendigung.

    Tipp: Diese Liste lässt sich als PDF exportieren und dem Kunden zur Gegenzeichnung geben.

  3. Kundenbestätigung per Link einholen

    Ist die Funktion für Ihren Zugang freigeschaltet, erzeugen Sie im Gerätedetail über „Link erstellen“ eine befristete Webadresse. Der Kunde öffnet sie, gibt seinen Namen ein und bestätigt die Übernahme.

    Tipp: Der Link wird nur einmal angezeigt – kopieren Sie ihn sofort. Ein neuer Link macht den alten ungültig, das ist zugleich Ihr Weg, einen versehentlich weitergegebenen Link zu entwerten.

  4. Grenzen der Kundenbestätigung kennen

    Die Bestätigung hält Name, Zeitpunkt und Netzwerkadresse fest. Sie ist ein sauberer Nachweis der Übernahme – aber bewusst keine elektronische Signatur im Rechtssinn.

    Tipp: Für formale Anforderungen bleibt das gedruckte und unterschriebene Übergabeprotokoll der richtige Weg.

Erinnerungen, Dashboard und Auswertungen

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  1. Automatische Erinnerungen verstehen

    Jobilino meldet sich einmal täglich von selbst: bei fälligen und überfälligen Rückgaben, anstehenden Prüfterminen, ablaufender Garantie und auslaufenden Lizenzen. Die Nachricht kommt im Postfach und als Push auf das Handy.

    Tipp: Jede Erinnerung wird pro Gerät und Termin nur einmal verschickt – Sie bekommen keine tägliche Wiederholung derselben Meldung.

  2. Dashboard-Karte nutzen

    Auf der Startseite zeigt die Karte „Betriebsmittel mit Handlungsbedarf“ überfällige Rückgaben und fällige Prüfungen auf einen Blick.

    Tipp: Die Karte erscheint nur, wenn es wirklich etwas zu tun gibt – ist alles im Grünen, bleibt Ihre Startseite ruhig.

  3. Inventar exportieren

    Über die Exportschaltflächen erzeugen Sie die Inventarliste, die Ausgabeübersicht oder die Liste der beim Kunden stehenden Geräte – jeweils als Excel, CSV oder PDF, immer mit Ihren aktuellen Filtern.

    Tipp: Die Inventarliste als PDF ist die schnellste Grundlage für eine Inventur: ausdrucken, mit dem Regal vergleichen, Abweichungen im System nachziehen.

  4. Für Versicherung und Steuerberater aufbereiten

    Filtern Sie nach Kategorie oder Kaufdatum und exportieren Sie die Liste mit Seriennummern und Kaufdaten. Das ist die Aufstellung, nach der im Schadensfall oder beim Jahresabschluss gefragt wird.

    Tipp: Beträge stehen nur in Exporten von Personen mit der Berechtigung „Darf Anschaffungskosten sehen“ – planen Sie das ein, wenn jemand anderes den Export erstellen soll.

  5. Jede Änderung ist nachvollziehbar

    Anlegen, Ändern, Ausgeben, Zurücknehmen, Bestätigen und Statuswechsel landen im Protokoll. Es ist später nachvollziehbar, wer wann was getan hat.

    Tipp: Beim Ausscheiden eines Mitarbeiters liefert die Ausgabeübersicht die vollständige Liste dessen, was zurückzugeben ist – ohne Suchen in Excel-Dateien.

Häufige Fragen

Was gehört ins Inventar und was ins Lager?

Ins Lager gehört alles, was als Menge gezählt und verbraucht wird – Kabel, Schrauben, Handschuhe, Reinigungsmittel. Ins Inventar gehört alles, was Sie namentlich wiederhaben wollen: Bohrhammer, Messgerät, Notebook, Schlüssel. Faustregel: Fragen Sie sich, ob es Sie interessiert, welches der zehn gleichen Stücke gerade wo ist. Lautet die Antwort ja, ist es ein Betriebsmittel.

Wie erfasse ich zehn baugleiche Geräte, ohne zehnmal dasselbe zu tippen?

Nutzen Sie im Formular das Feld „Anzahl Exemplare“. Jobilino legt dann zehn eigenständige Betriebsmittel mit fortlaufenden Inventarnummern an – jedes einzeln ausgebbar und verfolgbar. Die Seriennummern können Sie später je Gerät nachtragen. Eine Menge von 10 auf einem einzigen Datensatz gibt es bewusst nicht, sonst wüssten Sie nie, welches Stück bei wem ist.

Kann ein Gerät versehentlich an zwei Personen gleichzeitig ausgegeben werden?

Nein. Wer ein Gerät hat, ergibt sich aus der einen Ausgabe, die noch nicht zurückgenommen wurde – mehr als eine offene Ausgabe pro Gerät ist technisch ausgeschlossen. Wenn jemand anderes das Gerät bereits hat, meldet Jobilino das und Sie nehmen es erst zurück.

Muss der Mitarbeiter den Erhalt bestätigen?

Standardmäßig ja – der Empfänger bekommt eine Benachrichtigung und bestätigt in der App oder im Web mit „Ja, ich habe das Gerät erhalten“. Dafür braucht er keine Betriebsmittel-Berechtigung. Alternativ setzt der Ausgebende beim Ausgeben den Haken „Ich bestätige, dass die Person das Gerät erhalten hat“ – sinnvoll bei Personen ohne App oder wenn auf Papier unterschrieben wurde.

Wie erfasse ich ein Gerät, das dauerhaft beim Kunden steht?

Geben Sie es aus und wählen Sie als Empfänger den Kunden statt eines Mitarbeiters, und lassen Sie das Rückgabedatum leer. Das Gerät gilt als unbefristet ausgegeben und wird nie als überfällig gemeldet. Auf der Kundenkarte zeigt der Reiter „Betriebsmittel“ jederzeit, was Sie bei diesem Kunden stehen haben – die Antwort auf die Frage bei jeder Vertragsbeendigung.

Wer darf Geräte ausgeben – muss das ein Admin sein?

Nein. „Darf Betriebsmittel ausgeben“ ist bewusst eine eigene Berechtigung und nicht an Adminrechte gekoppelt, weil der Lagerist, Polier oder Werkstattleiter selten Admin ist. Er kann damit ausgeben und zurücknehmen, aber nicht das System verwalten. Teamleiter sehen dabei nur die Mitarbeiter, die sie führen – auch beim Speichern, nicht nur in der Auswahlliste.

Wer sieht die Kaufpreise?

Nur wer die Berechtigung „Darf Anschaffungskosten sehen“ hat. Ohne sie werden Kaufpreis und Reparaturkosten serverseitig entfernt – in der Liste, im Gerätedetail und in jedem Export. So kann ein Gerätewart das komplette Inventar pflegen, ohne kaufmännisch sensible Zahlen zu sehen.

Kann ich ein Gerät löschen, das ich nicht mehr habe?

Sobald es für ein Gerät Ausgaben gibt, lässt es sich nicht mehr löschen – sonst würde die Historie verschwinden. Setzen Sie es stattdessen auf „Ausgemustert“ (oder „Verloren“): Es verschwindet aus der Auswahl, Protokolle und Verlauf bleiben vollständig erhalten. Löschen ist nur für Tippfehler gedacht, also für Geräte, die nie ausgegeben wurden.

Wie funktionieren die QR-Etiketten?

Sie wählen in der Inventarliste Geräte aus und drucken über „QR-Etiketten drucken“ einen PDF-Etikettenbogen. Der QR-Code enthält die Adresse des Geräts in Jobilino, jede normale Handykamera öffnet damit direkt die Geräteseite. Wer die Ausgabeberechtigung hat, sieht dort sofort die passende Aktion – das ist Ausgeben per Scan.

Sind das dieselben NFC-Tags wie bei der Zeiterfassung?

Nein. Der NFC-Aufkleber auf einem Gerät ist ein eigener Aufkleber, dessen UID Sie im Geräteformular hinterlegen. Die NFC-Tags der Zeiterfassung hängen dagegen an einem Projekt bzw. Objekt und dienen dem Ein- und Ausstempeln. Beides bewusst getrennt – ein Werkzeug soll niemanden einstempeln.

Warum kann ich eine Softwarelizenz nicht ausgeben?

Weil eine Lizenz keine Kiste ist, die man weiterreicht – sie hat Plätze. Legen Sie die Lizenz mit der Art „Softwarelizenz“ und der Platzanzahl an und vergeben Sie dann über „Platz vergeben“ einzelne Plätze an Personen. So sehen Sie jederzeit, wie viele der gekauften Plätze wirklich belegt sind – die Grundlage für jede Vertragsverlängerung.

Warum sind Fahrzeuge keine Betriebsmittel?

Weil Fahrzeuge im Fuhrpark bzw. Fahrtenbuch besser aufgehoben sind: Dort gehören Kennzeichen, Prüftermin, Stammfahrer, zugewiesene Fahrer und die einzelnen Fahrten zusammen. Werkzeug, das dauerhaft in einem Fahrzeug liegt, erfassen Sie trotzdem als Betriebsmittel.

Werde ich an Prüfungen und ablaufende Garantien erinnert?

Ja. Wenn Sie Prüfintervall, nächsten Prüftermin, Garantieende oder ein Lizenz-Ablaufdatum hinterlegt haben, meldet sich Jobilino automatisch vorher – im Postfach und als Push auf dem Handy. Dasselbe gilt für fällige und überfällige Rückgaben. Jede Meldung kommt pro Gerät und Termin nur einmal, nicht täglich neu.

Was mache ich, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?

Öffnen Sie „Betriebsmittel“ → „Ausgaben“ und filtern Sie auf die Person: Sie sehen vollständig, was diese Person noch hat. Diese Liste lässt sich als PDF exportieren und ist die Grundlage für das Übergabegespräch. Anschließend nehmen Sie jedes Gerät mit Zustandsvermerk zurück.

Kann ich beschafftes Material aus dem Lager in Betriebsmittel umwandeln?

Ja, über „Aus Lager erzeugen“. Sie wählen den Lagerartikel und die Stückzahl; Jobilino bucht eine ganz normale Entnahme im Lager und legt pro Stück ein Betriebsmittel mit eigener Inventarnummer an. Dafür brauchen Sie zusätzlich die Lagerberechtigung – wer nur Betriebsmittel verwalten darf, soll nicht nebenbei Material vom Regal buchen können.

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